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BK 1992 Travel Notes - part II

Inhaltsverzeichnis - Contents - Table de Matieres

California
Deutschlandtrip 1
Normandy Spring Break
Mai Atlantique Tour
Menton / Monaco Mai'92
Frankreich Tour
Royan Intermezzo
Lacanau Surf Summer
Nachsommer am Atlantique
Bretagne im Herbst
Deutschlandtrip 2
Biarritz in Winter
On Tour with BK
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Back to Germany

26.3. Nach 60 Stunden recovery back on the road again, the railroad this time, zone feeling, Reisefieber, schwerer Fall, im System hats Nirvana, die Platte mit dem Bébé. Zum Gare de l'Est, den Nachtzug nach Monaco di Bavaria.

27.3. Im Zug wider Erwarten gut geschlafen, München erwartet mich kalt & naß, Deutschland live nach 22 Monaten Abwesenheit. Zum Martin, Quartier bezogen. Auf dem Weg zur S-Bahn bei Saturn-Hansa vorbeigeschaut und in die Stadt fürs Schauen und Shopping, ab und zu schneit es. Das Nahverkehrsystem hat sich kaum verändert, die S-Bahn hat immer noch ihren charakteristischen Geruch, es gibt ein paar neue U-Bahn Stationen [97: Mit dem characteristischen Geruch ist es nach über zwanzig Jahren S-Bahn vorbei, die roten Kunstlederpolster wurden gegen Stoffpolster ausgetauscht.] Nach einer Exkursion zum Euro-Industriepark Nord zum shopping beim Pro-Markt, Elektro-lookround, Photo ist null, CDs ok, zur Universität, LMU und TU. Es ist wenig los weil Semesterferien sind. Im Bookstore um die Ecke umgeschaut und eingekauft, Fuzzy engineering ist hier besser vertreten als in Paris aber kein Vergleich zu dem was ich in den USA gesehen habe. An der Fakultät für EDV gibt jemanden, der automatische Spracherkennung macht mit neuronalen Netzen. Weiter durch die Innenstadt und zu Saturn, die Z-1 für 1100 DM das Gehäuse gekauft, Ladenschluß ist und zurück zum Martin, warten auf's Fest. Geburtstagsfest von Martin & Karin mit rund vierzig anderen Personen, laute Musik, zuviel Rauch aber nur mäßig Alk. Die Damen rauchen alle und die Hälfte ist einen halben Kopf größer als ich. Einige alte Bekannte aus Cajetan-Zeiten wiedergesehen: Bernd & Co, Thomas & Co, Ingrid, Karin, etc, im Vergleich schneide ich nicht schlecht ab, wenn auch solo. Gegen drei Uhr verzieh' ich mich in den Schlafsack.

28.3. bis acht, der Tag lockt und Samstag ist kurz in Deutschland [97: Der allgemeine Ladenschlußterror hat 1996 ein Ende gefunden, generelle Öffnungszeiten sind bis sieben, in den Städten bis acht oder neun, Samstag hat sich auf vier Uhr Nachmittag ausgedehnt. Die Bedienung in den Läden ist wesentlich freundlicher dadurch, jetzt hat man ja die Zeit, woanders einzukaufen!]. Zuerst zum Aldi, der schon vor neun Uhr gut voll ist. Das Standardsortiment hat sich kaum verändert, die Preise auch nicht. Danach in die Stadt, Sport Scheck und die Kaufhäuser und nochmal zum Industriepark. Ein komisches Land, im Hypermarché Wertklau gibt's keine Tüten, dafür Gedränge wie in der Vorweihnachtszeit. Um 13 Uhr ist der Spuk vorbei, die Innenstadt wird den Fußballrowdies überlassen, berittene Polizei hält sie in Schach. Nachmittag la la vertrödelt, mit'm André die Reste vom Fest aufgeräumt, beim Gusti vorbeigeschaut, Abends dann zu Martin & Karin in die Wohnung, Altbau, Vorkriegsniveau. Ich kriege einen prima Schlafplatz in einem Nebenraum. Zum Klönen in ein griechisches Restaurant. Es schneit wieder.

29.3. Lang geschlafen, draußen schneit's noch, langsam auf und zum HBF für Ticket und Zeitschriften. Sommerzeit ist! Rasch im Ballhaus vorbeigeschaut, zum 2. Frühstück und einer Prise Smalltalk. Wegen der verlorenen Stunde produziere ich eine etwas rasche Abreise aber no problem. Mit dem EC 64 in 8halbe Stunden zurück nach Paris. Der EC ist voll, viele junge Leute die vom Wochenende zurück zum Arbeiten fahren. In der Metro Eric getroffen [97: Er ist unserem damaligen Arbeitgeber treu geblieben und hat inzwischen geheiratet - galt er doch als Hardcore-Junggeselle]. Enfin home.

Normandy Springbreak

11.4. The traditional spring daytrip, well, second after last year's, to be honest, to Normandy. This time I'm going directly to Etretat, the N14 to Rouen and through the awakening countryside of Seine Maritime district. In the morning it's still a bit chilly but thanks to double trousers, double t-shirts, double sweat-shirts and double scarf it's not too cold on the scooter. Inland has hazy sunshine, at sea level it's foggy. A quick walkround through Etretat reveales nothing of interest when suddenly the cliffs lighten up. There, on top of the cliffs it's sunny with a great view 'above the clouds'. Etretat in the background. Saturday morning, not too much ... tourists around today. The odd 'couples amoureux' of course but not too many. I found me a nice place near the golf course, undisturbed, sunny, with a great view along the cliffs. I brought a book with me:'palaces of memory' dealing about research in neurobiology but in an easy readable form. Makes me think of what I'm gonna do or be. A scientist?

From time to time I look up to watch golfers passing by. Local rule: No game in fog. Which comes and goes every few minutes today. Must be fun. Winds do change and bring more fog to where I am so I march a few kilometers down the coast to find me another sunny place. Even quiter, only the seagulls make some noise. A lazy afternoon, eating my biscuits, reading, watching the seagulls descending the cliffs. I walked back to Etretat which is still burried in fog, got on my scooter and drove home. Lost my way in the arriere pays but found the road which leads along the Seine into Rouen. Night falls somewhere on the N14, back home before 22h.

19.4. With support redoing the march '91 trip to Normandy. This time in a car and with sunshine. Directly to Caen, it's still drizzling, showed the castle to #133. To the beaches of the 1944 invasion: Langrune, Hermannsville, etc. No rain but no sunshine yet. Lunch at a pub in Lions-sur-Mer, simple and ok. At Ouistreham we walk the beach, it has a lot of ugly women on the promenade. Where do they come from? After some months in Paris where they are much nicer I'm not used to that any more. Life's no beach yet, perhaps in summer but even then it doesn't look too enterprising here. We bought some postcards and on it goes. Instead of the traditional Villers stopover we had a pause in Houlgate. Walking the beaches, late day sunshine, I do a bit of fossile searching but don't find anything of interest. Many people on the seafront, it's easter sunday. For the evening we drive to Deauville, the promenade and town is full of people, it's too near and too ez to get here from Paris. Final warmup in a Bar / Restaurant, pretty surprise: it is not expensive here in relation to Paris. The public around looks ok, more beautiful people than near Caen. Late back to Paris, not much traffic this evening, a pitty.

Atlantique

2.5. Delayed start-off, weather doesn't mind my vacations. To the beach! Start 05:00 Richtung und den üblichen Weg bis Poitiers. Eine traditionsreiche Route, die von Paris Richtung Südwesten in Richtung Bordeaux führt: Kernstück ist die RN10, das Teilstück zwischen Tours und Bordeaux habe ich schon 1986 während meiner 'Tour de France'-Radtour befahren. Im Jahre 1991 ist die Strecke SGL-A12-RN10-Tours-Poitiers-Lusignan-St.Jean d.A.-Royan/Côte Sauvage zu einem Klassiker geworden, die mittlere Fahrzeit liegt bei 7 Stunden, mit Tankstops in Chartres (neue Total 1992), Châteaudun (Intermarché), Vendôme (Shell), Tours (Total), Poitiers (Elf), Royan (Elf). Beliebte Rastplätze sind Monnaie (am Bahnübergang), Ste Maure (auf dem Hügel) oder irgendwo anders, nach Bedarf. Staus sind häufig bei der Rückkehr auf der RN10 zwischen Rambouillet und der A12. Der normale Zeitplan sieht folgendermaßen aus: Start Samstag morgends früh, mittags am Strand. Sonntag abends je nach Jahreszeit direkt vom Strand zurück und Ankunft bei mir in den Stunden nach Mitternacht. Mit der Variante Lacanau habe ich die Strecke in den Jahren 91/92 rund 15-mal befahren. [97: Nachdem ich wieder im Westen von Paris wohne, befahre ich die klassische Strecke wieder. Mit dem Auto etwas schneller, 6 Stunden nach Royan, 7 Stunden bis Lacanau, oder 8 Stunden bis Hossegor. Den Abschnitt zwischen Châteaudun und Poitiers nehme ich Autobahn für 18 Francs. Einige Male Freitag abends erst mal eine halbe Stunde im Stau bis Rambouillet aber dafür morgends um 8 an der Küste.] Stopover in der Cité de la Fée Melusine, Lusignan. Kurz den Campingplatz inspiziert, könnte lustig sein, im Sommer, oder von Mücken verseucht. I'll never know. Den Roller ein bischen außerhalb geparkt und einen Erkundungsspaziergang durch das Stadtzentrum gemacht. Postkarten sind drei Francs teuer aber dafür erzählen sie mir die Sage von der Fee Mélusine:

L'origine de Mélusine est royale. En effet, sa mère, la fée Présine, avait charmé son père Elinas, le roi d'Ecosse, non sans lui avoir fait promettre, avant leur mariage, de ne jamais chercher à la voir pendant ses couches. Elinas, oubliant sa promesse, enfreint l'interdit. Présine dut alors se réfugier avec ses trois filles, Mélusine, Mélior, et Palestine, dans l'Ile perdue (Ile d'Avalon). Lorsqu'elles devinrent grandes, celles-ci, usant de leurs pouvoirs defées, décidèrent d'enfermer leur père dans la montagne magique de Northumberland. Présine les accusa d'être de mauvaises filles, sans coeur, Elle leur jeta un sort: 'Toi Mélusine, qui est la plus ancienne, la plus connaissant, et par qui tout est venu, je te donne le don que tu seras tous les samedis, serpent, du nombril jusqu' en bas (...) ' Elle ajouta que si Mélusine trouvait un homme pour l'épouser, sans jamais qu'il cherche à découvrir son secret le jour du Sabbat, elle revivrait son cours naturel - mais si son mari le perçait, elle serait condamnée à retourner au tourment jusqu'au jugement dernier. Mélusine ne tarda pas à rencontrer Raymondin. Ce dernier, revenant d'une chasse au sanglier dans la forêt de Coulombier - chasse aucours de laquelle il avait manqué l'animal mais, par contre, tué accidentellement son oncle Aimeri, comte de Poitiers -, s'arrêta pour se désaltérer à la Font de Sé. Mélusine lui apparut dans toute sa splendeur, dansant au milieu d'autres fées. Grâce à son extraordinaire pouvoir, elle réussit à faire innocenter Raymondin et accepta de l'épouser. Elle lui fit tout de même promettre avant de n'avoir aucun doute sur elle, quant à son origine, et de ne jamais chercher à la voir le samedi. En échange, elle lui offrait sa fortune ainsi qu'une nombreuse et longue descendance. Durant la première année de leur mariage, Mélusine entreprit la construction de Vouvant, de Mervent et de la tour de Saint-Maixent: autant de places fortes qui contribuèrent à l'immense puissance de la famille Lusignan. 'Quelques dornées de pierre et une goulée d'Eve' lui suffisaient pour édifier en une nuit les plus imposantes forteresses (Tiffauge, Talmont, Partenay), des églises comme Saint-Paul-en-Gâtine, surgi au milieu des champs, les tours de la Garde à La Rochelle et celles de Niort, et même la ville de Lusignan. Cependant, la fée semblait plus adroite dans l'art de construire que dans celui d'enfanter. Un samedi poussé par la jalousie de son frère, le comte de Forez, Raymondin transgressa la règle de fit avec la pointe de son épée un trou dans la solide porte en fer qui gardait le chambre de sa femme. Et voici ce qu'il vit: 'Mélusine se baignait dans une moult grande cuve de marbre, en signe de femme jusqu'au nombril, et se peignait les cheveux; et, du nombril en bas, en signe de queue d'une serpente, grosse comme une quaque à hareng, et moult longuement débattait sa queue en l'eau tellement qu'elle en faisait jaillir jusqu'à la voûte de sa chambre' Trahie, la sirène dut s'enfuir, et plus jamais son mari ne la revit sous forme humaine. Toutefois, la légende nous enseigne que Mélusine revint pendant trois jours, à chaque fois que l'une des forteresses qu'elle avait construites changea de maître, et qu'elle apparut toutes les fois que l'un de ses descendants fut sur le point de mourir.

Soweit also die Sage der Fee. Regenschauer wechseln im Westen mit blauem Himmel ab, nix playa, also direkt via Marennes zur Erkundungstour auf die Ile d'Oleron. Recht viel Volk auf der Straße, das lange Mai-Wochenende treibt die Menschen aus ihren Löchern. Straight ahead zum Leuchtturm an der Nordwestspitze der Insel gefahren. 1-a Sicht auf: Ile de Ré, la Rochelle und, Fort Boyard - yes, indeed, the real one!. Dem ersten Schauer erfolgreich nach St Denis ausgewichen, back to the beach: near Les Huttes ist es ok. wenn auch viel Camper und Windsurfer. Der nächste Schauer weicht selbstständig auf's Meer aus, ein Stück weiter nach Domino gefahren, in'n Sand. California-Winter-Style Surfing ist angesagt, Kajaks, Bodyboarders, Water has perhaps 15 degrees C, Waves sind um einen Meter aber nicht regelmäßig. Sturmig ist's, und die nächste Schauerfront zieht schon heran. Durch den Samstag-Nachmittag-Ausflugsverkehr auf den kleinen Straßen behindert, bin ich diesmal mittendrin. Nur nicht stehenbleiben und naßregnen lassen. Leichter gesagt, denn die Autos stehen schon in langen Schlangen. Supermarkt Dry-up Session bei Intermarché Dorlus. Der Regen hat aufgehört, die Sonne scheint nicht weit von hier. Weiter nach St. Trojan, hier ist die logische Fortsetzung der Côte Sauvage am Weststrand. Noch an'n Inland-Strand wie Palmyre gegenüber Ronce-les-Bains und kreuz und quer durch St Trojan schließlich über das Viaduc kurz durch Ronce-les-Bains - not much to be checked out - endlich an die echte Côte Sauvage: Point Espagnol. Am Strand Abend-Schauer mit Hagel (!), schließlich aber doch noch auflösende Wolken. Sicherhaltshalber das Zelt im Hinterland aufgebaut, Untergrund ist weich, die Nacht ok.

3.5. Morgends, no clouds, kühl ist es Anfang Mai, noch ist nicht Sommer. Das Zelt zusammengepackt und weitergefahren zum Lighthouse-beach. Der Strand ist leer, ein..zwei Angler sind am Horizont zu sehen. Strandgutmäßig hat die letzte Flut nicht viel hinterlassen, Wellen sind auch nicht doll. Vorsaison. Sonntag-Vormittag in Royan, Markt, etc. Auch hier, eine Art Tradition, gewohnte Läden, um gewohnte Dinge zu kaufen. Post abgeschickt an #134 &135. Mittags kommen Wolken auf, durch die Orte westwärts zu einem der Strände. In den Orten selbst ist nichts los, am ersten Strand außerhalb von Palmyre ist's ok. Windgeschützt. Keine Killerwellen hier im Gegensatz zum Surfmagazin, das über solche am Pacific im Januar berichtet hat. Im Buch, dasselbe wie in Etretat, geht's zur Sache: Neuronale Netze. Sonntag Nachmittag, grauschwarze Menschen ziehen den Strand entlang. Videokameras und Photoapparate halten das Mai-Wochenende im Bild fest. Local burn-in, sun's like mid-august but with the cold wind it doesn't seem that strong. Thanks to pre-burning in Mexico/CA it wasn't too strong. Exposed only Cyclists' skin, the rest when it'll be warmer.

Reading, snoozing, looking, thinking, dreaming, no clear idea but will come, the fuzzy experience and more insight knowledge about NN will make it happen, I'm convinced. Little walk to check out the sleeping place - another traditional item, discovered it in easter'91, it's near the triangle, down the cyclist's way. Weather looks ok, I forgot the radio to check. Abends as usual nach Royan, dinner in der TIKI-Cafeteria, die ist zu etwa 30% voll, kein Vergleich zur Hochsaison im letzten Jahr, selbst im September war mehr los, war aber auch viel wärmer and Surf was up. Nachdem der halbe Strand von Royan der Hafenerweiterung geopfert wird hat analog dazu abends auch nur die Hälfte der Bars, Restos & Andenkenläden auf. Die Promenade führt an der Baustelle vorbei durchs Niemandsland, die Chichi-Bude - miam-miam! - ist völlig verborgen. Vorteil: annähernd keine deutschen Touristen unterwegs. Die Zahl der jungen Fräuleins ohne Anhang bewegt sich allerdings in ähnlichen Dimensionen. Zum Glück kann ich auf meine Vorstellungskraft zurückgreifen. Oder auf die Mai-Ausgabe von Glamour. Bekannte Photographen und bekannte Models. Glamour startet einige Jahre nach 20ans einen Model-Wettbewerb. [97: Hat auch nichts geholfen, wenig später macht das Magazin dicht, die US version ist erfolgreicher.] Die Toten reiten schnell. Ich werde mein 20 PS Pferd besteigen und schlafen fahren. No moon? No moon, egal, ohne Zelt und ohne lange Unterhose ok gepennt. Der blaue Schlafsack für Temperaturen von 5..15C, also fast das ganze Jahr hier, kennt sich aus.

Next (4.5.) morning sunshine - which lasts! La la nach Royan, gefrühstückt und zum BAC, 62F für eine kleine Seefahrt. Dem Roller gefällt's, viel ist auf der Fähre in dieser Jahreszeit nicht los. Blauer Himmel, nachlassender Wind, sieht gut aus. Stopover in Soulac. A walk down the pedestrians zone. It's cool, monday morning, bananas are expensive, I'll eat my own stuff. Im Zeitungsshop (gutsortiert) Postcards, Les- und Guckstoff gekauft. Zum beach, der Karte nach müßte es dort gut sein, ist es auch, südlich vom village vacances Amélie geht's in die Einöde. Die Straße endet in einem kleinen Parkplatz, wenig Autos, viel Sand, einen stabilen Platz für den Roller gefunden. Soweit das Auge reicht, Dünen. Ein stilles Plätzchen gefunden und 100% Exposure für drei Stunden. Reading and watching the ants. Einige 100%ige hat's in der Umgebung, junge Leute mit Kindern, es ist nicht weit zum Nudistendorf Euronat. Der Beach selbst ist nicht interessant, im Wind ist's kühl, Wellen sind kaum der Rede wert. Nachmittags weiter, am Nudistendorf vorbei, südwärts, vom Winde getrieben. Montalivet hat 'ne schöne Zufahrtsstraße, durch die Dünen im Zickzack. Der Ort selbst ist eher tot, was verschärft auch auf Hourtin-Plage und Carcans-Plage zutrifft. In den Wäldern im Hinterland ist es angenehm warm, als Biker in dicker Hose und Lederjacke wird es sogar zu warm. Die kleinen Straßen lassen mich nicht schnell fahren, gemütliche 60..80 Km/h. Endlich am späten Nachmittag in Lacanau, hier ist die Action. An'n Strand, den Surfern zuschaun! Eisiger Wind kommt von Norden den Strand entlang, Wasser ist eiskalt, 15 Grad und ab 18h wird's leer. Nach 19 Uhr noch leerer, die Leute für einen Tag aus Bordeaux fahren zurück. Die restlichen irgendwohin in Ferienhäuser oder wasauchimmer. Abends so tot wie sonst wohl auch das ganze Jahr ausser im Juli - September. Penn du hinter den Dünen bei den Süd-Stränden. Den Roller etwas abseits im Sand geparkt, Zeltaufbauen ist easy. Es ist feucht in der Luft.

5.5. MMMH. Zelt abgebaut, es ist wirklich naß draussen. Kommt vom Meer, im August letztes Jahr war's noch schlimmer, aber wärmer. Ich habe Schwierigkeiten, mit dem Roller befestigte Wege zu erreichen, für die kleinen Räder ist er ziemlich schwer. Im 'Roller bei Fuß'-Mode schließlich festen Grund unter die Füße bekommen. Kurz eine Frühstückssession - die Bäckerei hat immerhin auf - im Ortszentrum an der Promenade. Weiter Kurs Süden, nach Cap Ferret geht es durch endlose Kiefernwälder von denen zwischen Lacanau und Porge die Hälfte abgebrannt ist ab und zu durch Dünen im Spargang: 280K mit 8 Litern; weniger als 3 Liter / 100Km! [97: Mit dem Auto war ich oft unter 7 Litern unterwegs, die 750..800 Kilometer bis Biarritz mit einer Tankfüllung.] Die kleinen Orte wirken friedlich im Sonnenschein, viele tote Campingplätze und Urlauberinstallationen die nur drei Monate im Jahr genutzt werden. Wovon die Menschen den Rest des Jahres hier leben? Egal, ich will ans Cap, der Weg dorthin ist nicht ausgeschildert, ich finde es aber trotzdem. Cap Ferret ist nicht sonderlich lustig, touristmäßig mit Blick auf die Düne von Pyla. Das Zentrum wirkt aufgeräumt, im Sommer ist hier sicher alles mit Autos vollgestopft. Shopping bei Unico im Nachbarort und dann zum beachhunting: Crohot Plage no fun, die Zufahrtsstraße ist hübsch aber am Ende hat es nur eine Düne mit vielen Parkplätzen dahinter. Auffallend viele Autos aus 93 und 94 unterwegs hier, macht mich mißtrauisch. Viel besser, einige Kilometer nördlich: Porge Plage. Aufbauend auf der Infrastruktur unserer Großväter, um Bordeaux zu verteidigen, hat es viele Parkplätze im Wald und viele Dünen. 100% Exposure session, wird aber rasch diesig - gibt Regen morgen? Auf dem Parkplatz ist's cool, ohne den Wind fühlt es sich an wie Deutschland im Sommer. Relativ häufig kommen Radfahrer vorbei, die Betonpisten unserer Großväter sind prima Wege für Mountain-Bikes [97: Und in der Tat, Jahre später kenne ich das gesamte Netz von Cap Ferret bis Soulac. Es gibt nette Zweigwege ins Hinterland und Abschnitte im Orginalzustand.]. Nachmittags wieder nach Lacanau zurück, der einzige Ort mit wirklichem Strandleben zwischen Royan und weis der Teufel wo [Biarritz vermutlich]. Surf's up, aber nicht viel besser als in Porge, nur daß da niemand ist - Geheimtip? Vielleicht ist's doch besser hier: 2 Meter Wellen aber unregelmäßig brechend, einige Bodyboarder kommen gut damit zurecht. Später in Moutchic lese ich windgeschützt! in der milden Abendsonne am Strand - Who is W.V.O.Quine? Mein 'memories' Buch erwähnt ihn ebenso wie schon Bart Kosko als Top-Philosophen dieses Jahrhunderts. Penn du Kiefernwald in der Nähe, ist abenteuerlich, mit dem Roller tief in den Wald. Kurzen Walkround, Nacht o.k.

6.5. Nix Schlechtwetter, Null Wolken und entsprechend frisch hat's. Kurz gefrühstückt und das Zelt in 5 Minuten Top-Chrono! abgebaut und eingepackt. Abfahrt der Sonne entgegen: In die Gegend mit den meisten Châteaus pro Quadratkilometer: Médoc. Mitten rein, nach Margaux. Dort ein wenig herumgefahren, und Richtung und nach Bordeaux. Wieder in der Zivilisation, die Straßen sind verstopft. Komische Stadt, erinnert ein wenig an Torino oder Milano. Irgendwie eine Brücke gefunden und ab Richtung Paris. Nicht sehr weit, in St André hinter der Dordogne des Strandes wegen nach Royan abgebogen. Ist ok die Gegend, über kleine CD ez die 100 Km bis Royan, viele Kurven, gut zu fahren, keine Hektik. Blaye ist eine Art Engpass auf der Strecke, eng und wenn Markt ist, noch enger und es ist Markt. Selbst mit einem Zweirad ist nicht flüssig durchzukommen. Außer für lokale Hell-Driver auf 600ern ohne Auspuff. Es gibt eine Fähre über die Gironde, kostet etwa 80% vom Preis in Royan. Im Hinterland immer noch hunderte von Châteaus und hübsch hügelig. Ab und zu hat es eine gute Aussicht, ist aber ein wenig diesig. Die Straße verläuft einige Kilometer im Landesinnern, es gibt Stichstraßen zur Gironde, das Ufer dürfte aber eher langweilig sein, es sieht aus wie an der Elbe unterhalb Hamburgs. Am historischen Talmont vorbei nach Royan, Fuel für mich und den Roller und die Frage des Tages: Where's the beach?

Pas loin, la grande plage vor Palmyre, den üblichen Platz [am Ende des befestigten Parkplatzes gibt es ein Plätzchen für Motorräder, von da direkt an den Strand], windgeschützt, 100% GG. Ein bischen Volk ist auch da, sehr gemischt, nicht viel zu schauen, aber viele Schauer. Die Sonne brennt gut, es wird richtig warm, fast wie im Sommer. Wie üblich (siehe /2/) zurückgefahren in knapp sieben Stunden mit Tankstop in Tours. Nicht viel los auf der RN 10, aber LKW's in Massen, beim Essen am Straßenrand geparkt. Kein Stau.

[97: Nachdem ich zurück in der Nähe von Paris bin habe ich einige Spring-Breaks am Atlantique verbracht. Ostern war schon Top mit drei Tagen Sonnenschein, Strandwandern auf der Insel und einer Biketour den Strand der nördlichen Gironde entlang fast bis Montalivet. Das Hinterland dort ist mit einem neuen Radweg besser erschlossen, viel fehlt nicht um von Cap Ferret bis zur Fähre nach Royan nur durch idyllische endlose Kiefernwälder zu radeln. Zum ersten Mai-Wochenende war ich dann Bodyboarden in Lacanau, das Wetter war Spitze und Wellen bis 6'! Das Wasser hatte zwar knappe 15 C aber das Feeling war gut. Looky looky auch, der Südstrand ist eindeutig cooler als der Nordstrand mit seinen nordischen Campern. Beim Radeln durch die Wälder habe ich das Naturschutzgebiet entdeckt, nach all den Jahren erstaunt mich das, was ich noch nicht gesehen habe. Einzig die romantische Begleitung fehlt mir doch sehr. Aber um nochmal auf Royan Ostern zurückzukommen, mit dem Auto einige Sundown sessions und auf dem Parkplatz der Fähre geparkt und gepennt. War ruhig mit Wohnmobilen. Die Cote Sauvage zieht auch bei mässigen Bedingungen mehr Surfer an als Platz in Wellen ist. '92 war es ruhig dagegen.]

7.5. Und weiter gehts, oder auch nicht? Vielleicht eine Fahrt ins Leere. Anscheinend verdienen sich Taxiunternehmer eine goldene Nase in D-land. Die französischen Medien berichten seit einigen Tagen begeistert über einen Generalstreik bei den deutschen Nachbarn. Und bei deutscher Gründlichkeit ist zu vermuten, daß dort gar nichts mehr geht. Mal sehen. Stopover in Paris, die Bibliothek von Paris VI hat zu, Ferien sind, langes Wochenende. Die Bücherei Offilib hat inzwischen die letzen Werke von Kosko. Die eklig lange Bahnfahrt nach Köln wird durch eine Unterhaltung mit einem jungen Physiker abgekürzt. In Köln fährt der Anschlußzug am selben Bahnsteig nach Hagen. Abgeholt von und Nightover bei #10 & Co.

8.5. Siph-wetter, Sauerland-Holdup in Hagen. Der Nahverkehr fährt anscheinend wieder. Mit mir ins regnerische Bochum. Typisches Wetter für diese Gegend, ich bereue es nicht, hier weggezogen zu sein. Die Ruhr Uni ist ein wenig verändert, Gebäude MB und MC strahlen in neuem Glanz, das Ganze ist aber immer noch überfüllt mit 35000 Studenten statt geplanten 18000. Meet Dr Jacob, lookaround, Bibliothek etc. Bochum City im Regen, der Photoshop hat gute Preise, Rest NF. Den Zug bis Dortmund genommen, stopover bei Saturn Hansa und real life ALDI session im Kaufhof. Der IC fährt besser als erwartet, in Hannover wartet direkt die komplette Family auf mich. Essen bei Mövenpick ist ok; ich such den Wein aus. Schließlich back to Celle.

9.5. Early off, mit Mr Jakob und Family nach Berlin, zum ersten Male seit Öffnung der Grenze, die ehemalige DDR sieht nicht viel besser aus, das kann noch viele Jahre dauern. Ohne die lästigen Grenzkontrollen gut bis Dreilinden, die Avus ist für ein Rennen gesperrt, also über die B1 in die Innenstadt. Die B1 wär interessant in ihrer Integralität zu befahren aber mir fehlt nun die Zeit für solche Spässe. Bei #87 ist die Hölle, äh, Family zu Gast. Später zum Essen verreckt die U-Bahn, wir nehmen ein Taxi, alles ok, Mittagessen formell mit viel Verwandtschaft im l'Etoile. Immerhin endlich lerne ich #87's Vater kennen. Zu meiner freudigen Überraschung hat #87 neben ihrem Halbruder noch eine reizende Halbschwester, per Zufall bin ich in ihrer Nähe plaziert. Essen ist trotz formell eher lustig, ich sitze am Tisch der Freunde, nebenan bei der Family geht es eher kohl ab [97: Der Mann ist immer noch Bundeskanzler ...]. Afternoon back at #87's, ez, coffebreak, noch zu Heike, mein Gepäck deponieren. Zum Abend, informell, mit der U-Bahn nach Unter den Linden in die Schinkelklause. Von der U-Bahn heraus kommen wir an der ehemaligen Staatsbankfiliale vorbei. War ein cooles business damals, times will never come back. An der Rückseite der Oper die Klause, ist ok, gute Installation. Draussen ist ein Sauwetter, drinnen zwar wenig Action aber viel Talk, man hat mich an einem Tisch mit vielen Fräuleins posiert. Nightover at Heike's sozialer Wohnungsbauwohnung, größer als bei mir für ein Viertel des Preises. Gerechtigkeit soll sie richten.

10.5. Morning brain workout the copies from Bochum and Kosko's book on NN, Frühstück mit Heike spät und fein. Sie ist freundlich und sehr aufgeräumt bei ihr obendrein raucht sie - thumbs down. Abfahrt mit einer befreundeten Family im neuen AUDI 100 Avant nach W-Celle, R&S sind zum Glück da, mit denen zum Kaffeetrinken, Bundesbahn, Abfahrt, Stopover in H und in den Abenteuer-ICE nach FFM, Nachtzug nach Paris.



[BK 1992 Travel Diary Part I][BK 1992 Travel Diary Part III][BK 1992 Travel Diary Part IV] [JahTours Reisen in Deutsch] [JahTours International]

Vielen Dank für das Interesse, bis bald bei Bernhard Kockoth media systems.

Enhanced revised and annotated [97: ... ] version 2.5 for Html, 2/98. Pictures are in preparation. This page is based on notes taken from my travel-notebook over the period March 1992 - January 1993. Product names mentioned are service marks, trademarks, or registered trademarks of their respective companies and manufacturers.